Drei verschiedene Sportgruppen durften zunächst einen Film über die para-olympischen Spiele anschauen und dabei das breite Spektrum an Sportarten und unterschiedlichen Behinderungen entdecken.
Anschließend probierten die Schüler*innen anhand von 16 Rollstühlen die Fahreigenschaften der Sportgeräte aus und verfeinerten das erlernte Können in einfachen Fangspielen. Mit dem Ball musste das Passen neu geübt werden, um dann dem Zielspiel Basketball näherzukommen.
Sebastian Holzheu, der selbst zuletzt in der ersten Bundesliga für München Rollstuhlbasketball spielte und verschiedene Rollstuhlmannschaften als Trainer betreut, konnte den Schüler*innen wertvolle Tipps und technische Tricks weitergeben (Ball aufnehmen, rückwärts fahren, dribbeln) und eindrucksvoll demonstrieren, mit welcher Geschwindigkeit und Feinabstimmung geübte Fahrer agieren.
Mit großem Spaß -welcher durch laute Jubelschreie deutlich hörbar war – erzielten die Teilnehmer*innen einige Körbe und viele zeigten ihre Begeisterung am Ende der Stunde mit äußerst positiven Rückmeldungen an den Trainer, der zum Abschluss alle Fragen geduldig und altersgerecht beantwortete.
Der Perspektivwechsel durch das eigene Erleben erlaubt den Schüler*innen, sich in die Welt von Behinderten zu versetzen und für die Zukunft mitzudenken, zum Beispiel wurde sehr anschaulich der Unterschied zwischen einem Alltagsrollstuhl und einem Sportrollstuhl erklärt und das Überwinden einer Bürgersteigkante demonstriert. Damit setzt die Realschule Neuried gemeinsam mit dem Badischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband ein starkes Zeichen für Toleranz und Vielfalt!